Heimspiel gegen Karlsruhe
Die Lilien gewinnen ein überlegen geführtes Spiel gegen den KSC „nur“ mit 3:2, weil sie vorne einiges liegenlassen und hinten zwei Mal pennen.
Vor dem Spiel
Heimlich, still und leise haben die Lilien sich an die Aufstiegsplätze rangepirscht. Die letzte Niederlage ist schon etwas her – mit einem Heimsieg gegen den KSC winkt Tabellenplatz 3.
Der KSC kommt mit vier Ex-Lilien. Rapp, Franke, Förster und Müller kehren zurück an die alte Wirkungsstätte.
Das Spiel
Von Beginn an spielt heute nur eine Mannschaft – der SV Darmstadt 98. Lidberg köpft knapp vorbei, Marseiler wird einmal geblockt und schlenzt den Ball einmal freistehend über den Kasten. Der KSC sehr passiv. Alleine Förster spielt deutlich offensiver als bei uns und ist viel unterwegs im Anlaufen. Es kommt also, wie es kommen muss – den ersten Eckball der Karlsruher köpft Maglica unglücklich ins eigene Tor.
Die Lilien spielen aber stur weiter nach vorne und kommen nach einer schönen Einzelleistung von Marseiler zu einem Freistoss an der Strafraumkante. Marco Richter hämmert das Ding in den Winkel. Premientreffer im Lilientrikot. Belohnung für eine gute erste Hälfte und einige gefährliche Standards.
Nach der Halbzeit bleiben die Lilien direkt dran. Lidberg steht da, wo ein Torjäger stehen muss. Humorlos 2:1.
Auch wenn Lopez das Spiel dann doch noch mal unnötig spannend macht, weil er einen Ball unglücklich annimmt und Schleusener den Ausgleich macht, bleibt die Laune auf der Tribüne entspannt. Zu dominant sind die Lilien am heutigen Tag, als dass man sich hier größere Sorgen machen müsste. Nur wenige Minuten später macht Maglica das 3:2 nach einem Freistoss den Lidberg stark rausholte.
Fazit
Die Mannschaft ist inzwischen zusammengewachsen. Auch Rückschläge werfen uns mental nicht mehr so stark um, wie in der letzten Saison oder noch zu Saisonbeginn. Wenn die Mannschaft die starke Form in die Rückrunde mitnehmen kann, könnten die Jungs auch in der Frage Aufstieg bis zum Ende mitreden können.
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