Bölle stabil

19.Spieltag. Heimspiel gegen Nürnberg

Die Lilien holen souverän 3 Heimpunkte. Nürnberg zeigt sich als aktiver und ballgewandter Gegner. Die Lilien können die ganz großen Chancen allerdings verhindern – wenn kommen die Schüsse aus der zweiten Reihe und sind leichtes Spiel für Schuhen.

Vor dem Spiel
Kurz vor Buchschluss legt Fernie doch noch einmal nach und kann mit Niklas Schmidt (aus Frankreich) einen weiteren Spieler der Kategorie Förster bzw. Boetius an Land ziehen. Hohe Qualität, aber durch lange Verletzungspause für die Lilien erreichbar. Wenn er fit wird sicher eine echte Verstärkung. Außerdem kommt mit Petretta ein RV aus der MLS. Gleichzeitig werden zwei Spieler verliehen. Paul Will geht nach Fürth und Klassen nach Graz.
Weil Nürnberger zwar zurück im Kader, aber noch nicht fit für 90 Minuten ist und Holland kurzfristig erkrankt absagt stellt Kohfeld Mey Papela auf hinten links.
Dafür, dass wir eigentlich zwei Systeme spielen können sollen und einen breiten Kader haben, kommt es doch in schöner Regelmäßigkeit dazu, dass Spieler auf für sie komplett neuen Positionen spielen müssen. Offensichtlich hat Kohfeld mehr Vertrauen in die Spieler, die er in der Rangliste weiter vorne sieht als in der Positionsexpertise

Der Spielverlauf
Die ersten fünf Minuten zeigen das gewohnte Bild. Die Lilien kommen gut rein, drücken Nürnberg hinten rein, nähern sich dem Tor an, ohne richtig gefährlich zu werden. Aber noch in den ersten 10 Minuten ändert sich die Lage auf dem Feld. Nürnberg ist sehr ballsicher, befreit sich häufig gut und kommt mehrfach zu Chancen. Diese sind nicht aus dem höchsten Regal und gehen entweder vorbei oder sind leichtes Spiel für Schuhen, aber anders als in vielen Heimspielen dieser Saison fehlt den Lilien jede Dominanz.
In der zweiten Halbzeit sieht das dann schon besser aus. Natürlich auch begünstigt durch die beiden Tore. Das erste fällt nach einer Ecke (das ist eine Spezialität diese Saison, auch wenn diesmal nicht die langen Kerls per Kopf, sondern Akiyama von der Strafraumkante treffen). Das zweite fällt nach einer Nürnberger Ecke. Marseiler startet am eigenen 16er, der von Pfeiffer geklärte Ball wird von Richter hoch und weit in die Nürnberger Hälfte gespielt und Ex-Lilie Justvan lässt sich von Marseiler abkochen. Da dieser den Ball nicht auf den mitgelaufenen Richter spielt, sondern über den Torhüter lupft krönt er seine starke Leistung an diesem Abend (Spieler des Spiels) mit einem Tor.

In unaufgeregten News: Die Lilien sind diese Saison zu Hause eine Macht und fahren letztendlich souverän die nächsten 3 Punkte ein. Aktuell heisst das 37 Punkte und Platz 2. Selbst Berufspessimisten können damit den Blick nach unten in der Tabelle einstellen und sich ganz auf den Aufstiegskampf konzentrieren.

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